Newsletter vom 22.05.2013 , 22:30
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Titel: www.primzahlen.de: Harald Helfgott: Beweis für die schwache Goldbach-Vermutung ?
Mittwoch 22. Mai 2013

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Harald Helfgott: Beweis für die schwache Goldbach-Vermutung ?

22. Mai 2013: Harald Helfgott von der Ecole normale supérieure in Paris stellt eine Arbeit ins Internet (http://arxiv.org/abs/1305.2897) , in der er einen Beweis für die sogenannte schwache Goldbach-Vermutung vorstellt. Die starke Goldbach-Vermutung besagt, dass jede gerade Zahl, die grösser ist als 2, als Summe zweier Primzahlen dargestellt werden kann. Die schwache Vermutung besagt, dass sich jede ungerade Zahl, die grösser ist als 5, als Summe dreier Primzahlen darstellen lässt. Die starke Vermutung impliziert die schwache Version – denn jede ungerade Zahl lässt sich darstellen, indem man die Primzahl 3 zu einer geraden Zahl addiert. Beide Vermutungen wurden im Jahre 1742 in einem Briefwechsel zwischen Leonhard Euler und Christian Goldbach aufgestellt.
Helfgotts Beweis, der allerdings noch von Fachleuten geprüft werden muss, gilt für alle ungeraden Zahlen, die grösser als 10 hoch 30 sind. Da die Vermutung für alle Zahlen zwischen 5 und 10 hoch 30 schon mittels Computern überprüft und für richtig befunden wurde, gilt die schwache Goldbach-Vermutung als bewiesen – vorausgesetzt, Helfgotts Beweis enthält keine Lücken.

(Quelle: nzz.ch)

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